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(co) 20 Jahre ist Uwe Hück inzwi­schen bereits der Gesamtvorsit­zende beim FSV Buckenberg. Neben dem FSV kämpft er auch über seine Stiftung für Benachtei­ligte und sozial schwache Jugend­liche, die Anschluss und Integration in der Gesellschaft finden sollen. Beides betreibt er mit Herzblut und nach der Devise „Ich hole mir gerne blaue Flecken für gute Zwecke“ und so stehen immer wieder Boxkämpfe an, auf die er sich gewissenhaft vorbereitet. Unter seiner Leitung ist der FSV inzwischen auch auf 600 Vereinsmitglieder angewachsen. 320 Jugendliche bewegen sich im Alter bis 18 Jahre die anderen 280 zwischen 18 Jahren und 83 Jahren. Er sieht die Mischung als gutes Zeichen für die Zukunft an.  Allein drei Mannschaften sind im Senio­renbereich im Spielbetrieb gemel­det, was im Fußballkreis einmalig ist. 70 irakische Fußballer sind inzwischen im Sportbereich gut integriert, da beim FSV keiner weggeschickt wird. Zusammen mit Flüchtlingen und Freizeitmann­schaften ist unter der Schirmherr­schaft von Uwe Hück am Samstag, 7. Juli, der dritte Hück–Cup mit wertvollen Preisen beim FSV ange­siedelt. Bildung, Ausbildung, Inte­gration und Respekt sind bei ihm Werte in der Vereinsarbeit, um über den Sport auch der Gewalt vorzu­beugen.  Allen, die sich in die Vereinsarbeit einbringen, zollte er Dank, Respekt und Anerkennung.  Dazu gehören auch Gönner und Sponsoren, die wichtig sind. Die Sanierung des kompletten LC 80 Umkleidetrakts, der inzwischen 40 Jahre alt ist, schlägt mit rund 130.000 Euro zu Buche und ist neben den üblichen  Zuschüssen vom FSV aufzubringen. Auch für diesen Bereich will er einen Teil des Erlöses bei den nächsten Boxkämpfen aufbringen.  Ein Wet­terschutz für den Kiosk sponserte die Elterninitiative unter der Regie von Waldemar Meser, der bei der Versammlung auch über die erfolg­reiche Integrationsarbeit des Ver­eins berichtete. Die Hauptkassiere­rin Silvia Kilian konnte von einem ausgeglichenen Haushalt berichten, der 2017 bei 106.408 Euro lag, wobei für die Kosten für die Sport­anlage durch die hohen Energie­kosten allein knapp 27.000 Euro aufzubringen sind. Dazu kommen noch Hallenkosten, die Abgaben an Verbände sowie Trainingsmaterial und Sportkleidung. Um auf der sicheren Seite zu stehen, be­schloss die Versammlung einstim­mig eine Beitragserhöhung um 10 Euro. Die letzte Beitragserhöhung fand 2012 statt. Monika Lamprecht und Bernd Monasso konnten über eine einwandfreie  Kassenprüfung berichten. Auch die Hallensaison der Hockeyabteilung verlief erfolg­reich wie Jörg Walter berichtete und es entwickelt sich auch eine Mini–Hockey–Gruppe. 30 Mitglieder zählt die Gymnastikabteilung unter der Leitung von Silvia Plattek. Breiten Raum nahm der Fußball ein. Diesen Bericht über  die 16 Jugendmannschaften, die mit unterschiedlichem Erfolg im Sport­kreis aktiv sind, lieferte Christoph Gramalla. Der Verbandsjugend­spielleiter Siegfried Bartussek vom Badischen Fußballverband konnte danach den langjährigen Jugend­trainer und Schiedsrichter Thomas Wendt mit der Verbandsehrennadel in Gold, Uwe Hück mit der Nadel in Silber und Edmund Mörgenthaler und Christoph Gramalla zur Freude der Anwesenden mit der Nadel in Bronze auszeichnen. Rolf Constan­tin dankte allen für das Einbringen in die Vereinsarbeit, nahm die Entlastung des Vorstandes vor und leitete die Neuwahlen. Vorstands­mitglieder sind Uwe Hück, Edmund Mörgenthaler, Silvia Kilian, Aline Pflanz, Sabine Gramalla, Wolf–Dieter Kühn, Reiner Tucholke mit Jürgen Jüngling, Waldemar Meser, Rolf Constantin, Christoph Gra­malla, Jörg Walter und Silvia Plat­tek. Beisitzer: Frank Weber, Monika Lamprecht, Thomas Wendt, Paul Cioflica, Konstantin Fröhlich, Jo­nathan Gerhards, Marcel Dukart, Alexander Abram, Luigi Arnone und David Czech. Abschließend versi­cherte Uwe Hück dem FSV stets die Treue zu halten. Den Abend leitete in gekonnter Manier der stellvertretende Gesamtvorsitzende Edmund Mörgenthaler.



(co) Zum 15. Mal trafen sich Chöre aus ganz Baden–Württemberg auf Einladung des Chores „Gute Laune“ im Bürgerhaus Buckenberg – Haidach zu einem stimmungs­vollen und abwechslungsreichen Programm. Vielfach stand dabei die Pflege und Erhaltung des Kulturgutes im Mittelpunkt. So war es ein breites Feld von Musikrich­tungen bei denen auch einfühlsa­mes, russisches Liedgut nicht fehlte. Doch in der Regel war es deutsches, europäisches und internationales Liedgut, das die Chöre „Heimatmelodie“ aus Stutt­gart und Augsburg,  „Raduga“ aus Heidenheim, der Chor „Melodie“ aus Gingen und „Souvenir“ aus Villingen- Schwennigen sowie „Lieb Heimatland“ aus Karlsruhe und „Iwuschki“ und „Màrt“ aus Neu­denau zu Gehör brachten. 
Den Nachmittag eröffnet der Chor „Gute Laune“ mit schwungvollem deutschen Liedgut. Die Vorsitzende des Chores Maria Besel wies auf das gemeinschaftsbezogene Mitei­nander im Chorgesang hin und freute sich über die große Reso­nanz und wies dabei auch auf die 15–jährige Tradition dieses Tref­fens, stets anfangs Mai, hin.
Der Chor Heimatmelodie aus Augsburg, der in vielen europäi­schen Ländern bereits aufgetreten ist und 2017 den ersten vergebe­nen Kulturpreis vom Bund der Vertriebenen in Bayern erhielt, brachte sich nicht nur mit „Soli“ sondern auch mit einem Potpourrie zum Mitsingen ein. Neben dem Chor „Lieb Heimatland“ aus Karls­ruhe, der sich bereits 1976 grün­dete, blickt auch der Augsburger Chor auf  eine über dreißigjährige Gründung zurück.  Zu den aufge­griffenen Friedenthemen kam auch der Krieg in der Ukraine musika­lisch zur Sprache. Beim Feuerwerk zündender Melodien war das Böh­merland und Schlesien vertreten und es fehlte auch nicht kirchliches Liedgut.
Vielfach in farbenfrohen Kostümen und mit Akkordeonbegleitung fand sich in den Chören Jung und Alt wieder und die Chöre hatten dabei oft eine beachtliche Größe. Zu Beginn überbrachte Rolf Constantin auch die Grüße und guten Wün­sche zu einem guten Gelingen von Oberbürgermeister Peter Boch den Teilnehmern im dicht besetzten Bürgerhaus. Er wies auch auf die Chöre als wichtige Kulturträger hin, hob auf die Musik als Medizin für die Seele ab und betonte den Wert des  gemeinschaftlichen Miteinan­ders. Lida Buchinska führte durch das umfangreiche Programm und das Baden–Württemberglied er­klang mit dem Chor aus Stuttgart und dem Chor Gute Laune in star­ker Besetzung. Das diesjährige Motto „Das gemeinsame Singen kann Herzen zusammen bringen“ war über die gesamte Programm­länge zu erleben und die Zuhörer sparten auch nicht mit entspre­chendem Applaus und Bravorufen.  Sergej Krämer, der Chorleiter vom Chor „Gute Laune“ glänzte am Klavier mit Soloeinlagen und fand auch mit dem Gospelchor passen­des rhythmisches Liedgut.
Für eine entsprechende Verpfle­gung war auch gesorgt zumal ja manche Chöre eine lange Anreise hatten. Die Vorsitzende dankte am Ende des Nachmittags allen Teil­nehmern für ihr Kommen und den vielen, die sich auf unterschiedli­che Weise in den Tag einbrachten.



(pm) Dem Bürgerverein Bucken­berg-Haidach unter Vorsitz von Jörg Augenstein und Berthold Wohlbold ist es auch in diesem Frühjahr wieder gelungen, ein spannendes und zugleich lehrrei­ches Ausflugsprogramm zusam­men zu stellen. Für die Teilnehmer des bis zum letzten Platz gefüllten Busses, ging es zunächst nach Rott­weil zum Testturm der Firma thys­senkrupp. Wer schwindelfrei war, konnte Deutschlands höchste Aussichtsplattform in 232 Meter Höhe besuchen. Dieser Turm wurde von thyssenkrupp zum Testen von Aufzugsinnovationen erbaut und ist erst seit Oktober 2017 für die Öffentlichkeit zugäng­lich. Somit zählen die Teilnehmer des Bürgervereins auch zu den ersten Besuchern dieses spekta­kulären Turms und konnten den freien Panoramablick über die Schwäbische Alb, den Schwarz­wald bis hin zu den Schweizer Alpen genießen.
Auf Anregung und Organisation von Vereinsmitglied Rosi Sonntag ging die Fahrt weiter zum Harmonika­museum in Trossingen. Bereits im Jahr 1857 wurde unter der Leitung von Matthias Hohner hier die Pro­duktion von Mundharmonikas begonnen, dazu kam im Jahr 1903 das Handharmonikageschäft.
So erfuhren die zahlreichen Bür­gervereinler, dass Hohner einst seinen größten Absatzmarkt in den USA hatte und dass sich Ende des 19. Jahrhunderts Trossingen und Klingenthal zu den Weltzentren der Harmonikabranche entwickelte. Irgendwie fühlten sich die Besucher an die Blütezeit der Pforzheimer Schmuckindustrie erinnert, denn auch Hohner hat von mehreren Tausend Arbeitsplätzen inzwischen nur noch einen Bruchteil an Be­schäftigten.
Auch auf anderem Gebiet war das kleine Trossingen Pionier. So wurde 1898 die erste elektrische Eisenbahn von Trossingen nach Villingen-Rottweil eingeweiht. Die Stromversorgung dieser Elektro­bahn erfolgte mit einem eigens dafür gebauten Kraftwerk.
Seinen krönenden Abschluss fand der Ausflug des Bürgervereins in einem kleinen Harmonikakonzert einer Jugendgruppe des Hohner-Konservatoriums.


(pm) Im Rahmen des Projekts „Pforzheimer Hotspots“ der BW Stiftung fand am 6. Mai um 14 Uhr im Bürgerhaus Haidach das Kaba­rett-Stück „BRD: Boris Rettet die Demokratie“ mit anschließender Diskussion statt.
Die Veranstaltung wurde von der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. Ortsgruppe Pforzheim in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung organisiert. Frau Lilli Gessler, Vorsitzende der Ortsgruppe und Projektleiterin, eröffnete die Veranstaltung mit einem Willkommensgruß an die Gäste. Namentlich wurden begrüßt die geladenen Gäste aus Stuttgart Frau Sara Hepp und die Praktikan­tin Lena von der Friedrich-Ebert-Stiftung vom Fritz-Erler-Forum und der Künstler Alexej Boris.
Der Schauspieler Alexej Boris eröffnete sein Programm mit dem Sketch „Wo sind die Deutschen?“ es folgte einer Anekdote aus dem Leben „Die Straßenbahn“. Der Künstler bezog das Publikum mit ein, stellte Fragen an die Gäste und bekam spontane Antworten. Er betonte immer wieder, dass sein Programm aus dem Leben stammt. Der Schauspieler schlüpfte in die Rolle „Neffe Viktor“ und sprach unter anderem die Themen Inte­gration, Bildung, Vorurteile, Politik, Spaltung der Gesellschaft an.
In der Pause lud Lilli Gessler zum Kuchenbuffet ein. Die ehrenamtli­chen Helfer bewirteten die Gäste mit Kaffee und Tee.
Nach der Pause kam der Künstler als „Tante Marina“ in einem Haus­haltskittel direkt zu den Gästeti­schen. Es wurde über Kinder, Männer und Lebensweisheiten getratscht und herzlich gelacht. Die „Tante Marina“ wurde mit einem fröhlichen Applaus verabschiedet.
Im letzten Teil des Kabaretts stellte Alexej Boris die Frage „Was ist Ihnen die Demokratie wert?“. Der Künstler regte zum Nachdenken an, malte mit dem Publikum ein Kunstwerk, stellte immer wieder die Frage nach dem Wert der Demo­kratie, kam als Reiter auf die Bühne und dankte für die Rettung der Demokratie. Auch ein Ge­schenk brachte der Schauspieler dem Publikum mit – ein Gedicht.
Die Gäste nutzen die Gelegenheit und fragen Alexej Boris nach sei­nem Lebenslauf, seinen Erfahrun­gen und Zielen. Im Austausch wurde über Herkunft berichtet. Nach der Diskussion bedankten sich die Gäste mit einem langen Beifall.
Zum Abschluss der Veranstaltung bedanke sich Lilli Gessler bei Alexej Boris für das Kommen und bei den Helfern für die Unterstüt­zung.

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