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(co) Seit Jahren gibt es im Höhen­stadtteil Buckenberg–Haidach die vernetzte Jugendarbeit. Regelmä­ßig treffen sich hier die Vertreter der Kirchen, die Schulsozialarbeiter des Stadtteils, Vertreter des Bür­gerhauses und der Polizei, die mit Jugendlichen zu tun haben und sie gestalten auch gemeinsam das Angebot Sport vor Mitternacht, das inzwischen aus dem Stadtteil nicht mehr wegzudenken und immer  stark angenommen ist.
Über Projektmittel der Sozialraum­konferenz bietet die Gruppe seit drei Jahren Aktionstage zu aktuel­len Themen der Jugendlichen an.  Standen diese in der Vergangen­heit  unter  „Fit ohne Sprit“ und  „Hart aber fair“,  ging es in diesem Jahr um „Toleranz, Ausgrenzung  und Respekt“.  Die Projektleitung wechselte und in diesem Jahr war die evangelische Haidachgemeinde für die Ausrichtung und Planung zuständig.
170 Acht-, Neunt- und Zehntkläss­ler der Haidachschule und der Konrad–Adenauer–Realschule lie-ßen sich dabei in unterschiedli­che Angebote einbinden.  Alle Ange­bote orientierten sich am Leit­thema. Nachdenkliche Stimmen gab es bei den Jugendlichen beim Schutzengelprojekt der Kriminal­prävention der Polizei. Die Fotos und Videoclips gingen dabei unter die Haut und mancher wird später daran denken, wenn er selbst mal Autofahrer ist, ob er mit Alkohol fährt und welche Folgen dies haben kann.  Im Escape Room ging es um das gemeinsame Lösen von Aufgaben. Der Raum war ver­schlossen und über das Lösen  entsprechender Aufgaben mussten die Teilnehmer herausfinden, wo sich der Schlüssel befindet, um den Raum wieder verlassen zu können. Im Trommelworkshop begeisterte Martin Ngnoubamdjum, bekannter als  Bruder Martin seine Gruppen, die mit Feuereifer bei der Sache waren und zum Abschluss  richtige Trommelwirbel entfachten. Im Workshop „Räuber“ ging es um die Werte von Vertrauen, Geborgenheit und Beziehungen aufbauen. Hoch­klassische  Partner hatte die Rug­bygruppe in der Turnhalle der Haidachschule mit Profis des TV Pforzheim. Teamwork und Fairness im Körpereinsatz war hier gefor­dert. Beim Stockkampf im Gemein­de­saal von St. Elisabeth ging es um die Einführung in die Technik und die anschließende Anwendung. Dabei mussten die Gruppen sich aufeinander einlassen und einen gemeinsamen Rhythmus finden. Auch Vielfalt erleben und diese zu akzeptieren, war ein Thema. 
Grenzen wahrnehmen, Sozialver­halten an den Tag legen, Ausgren­zungen abzubauen und das Erle­ben von Werten stand bei den unterschiedlichen Angeboten im Mittelpunkt. Respekt vor dem anderen und Rücksichtnahme waren weitere Werte, die über Erfahrungen und Tun in den Ange­boten vermittelt wurden. Alexander hatte das Schutzengelprojekt  nachdenklich gemacht und Anna fand den Workshop „Räuber“  stark motivierend.
Vom evangelischen über das katholische Gemeindezentrum, die Haidachschule und das Bürgerhaus waren die einzelnen Aktionen verteilt. Miteinander Tun stand im Mittelpunkt und es war erstaunlich wie rasch die Jugendlichen Mut fassten, sich einbrachten und mitwirkten. Einmal einen etwas anderen Schulalltag zu erleben, war dabei zu hören, in den sich die Verantwortlichen der Vernetzten Jugendarbeit einbrachten. Den Abschluss bildete ein gemeinsa­mes Essen im Bürgerhaus Bu­ckenberg–Haidach.
Es war ein gelungener Tag, der Mut machte, diesen auch in Zukunft fortzusetzen, wenn die Sozialraum­konferenz dafür ihre Projektmittel zur Verfügung stellt.


(stp). Die Technischen Dienste, Abteilung Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim, haben seit dem 27. September eine stadtweite Mailing-Aktion gestartet. Hintergrund ist die durch den Pforzheimer Gemeinde­rat beschlossene und aktualisierte Abfallwirtschaftsatzung, welche zum 1. Januar 2017 in Kraft getre­ten ist. Dabei sind zwei Dinge ent­scheidend: zum einen die Mindest­größe des Restmüllbehälters, die nun von der Haushaltsgröße ab­hängig ist und zum anderen, dass Bioabfälle zukünftig getrennt ge­sammelt werden müssen. Zu die­sem Zweck werden im ersten Schritt alle Haushalte angeschrie­ben, die bis jetzt noch keine Bio­tonne vorhalten. In diesem An­schreiben werden die Bürgerin­nen und Bürger gebeten, die im Haus­halt befindliche Anzahl der dort lebenden Personen anzuge­ben. Weiterhin wird nach der der­zeitigen Handhabung der Bioabfall­entsor­gung gefragt. Entweder durch einen eigenen Behälter, durch eine Be­hältergemeinschaft oder durch Eigenkompostierung.
Die Entscheidung, alle Haushalte anzuschreiben, beruht auf der Umsetzung der Regelung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes, die explizit in die Abfallwirtschaftssat­zung der Stadt Pforzheim eingear­beitet wurde.
Von den Haushalten die keine Biotonne besitzen, werden zu­nächst die angeschrieben, die die kleinsten Restmülltonnen mit einem Fassungsvermögen von 35 Litern besitzen und die  in zwei-wöchigem Rhythmus geleert werden. An­schließend erhalten alle weiteren Haushalte, die noch keine Biotonne haben, ein entsprechendes Schrei­ben. Sollten hierzu dennoch Fragen bestehen, können diese an die Servicehotline des Service-Centers Abfallwirtschaft (Tel.: 07231-1397) gerichtet werden.


Mit 171 Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser ist das Wohngebiet Tiergarten restlos belegt. Auf der Internetseite der Konversionsge­sellschaft Buckenberg sind, bis auf drei Reservierungen, alle anderen Grundstücke bereits verkauft. Der Tiergarten ist in den vergangenen Jahren auf dem ehemalige Kaser­nen-Areal auf dem Buckenberg entstanden. Das 20 Hektar große Gelände war nach dem Abzug der Franzosen im Jahr 1996 stillgelegt worden. Die Gebäude standen zehn Jahre lang leer. Die Konver­sionsgesellschaft Buckenberg hatte seinerzeit einen Bebauungsplan für das Areal entwickelt und das Ka­sernengelände Ende 2006 vom Bund gekauft. Der Spatenstich für das Wohgebiet erfolgte vor acht Jahren.
Für die Bebauung der Grundstücke gelten spezielle Regeln, deren Einhaltung durch einen sogenann­ten Gutbefund sichergestellt wird. Das Gelände wird im Norden durch das im Jahr 2009 eröffnete elip­senförmige Einkaufszentrum mit grünem Dach begrenzt.
Im Westen hatte die Hochschule Gebäude für Institute, Weiterbil­dung, Gründer- und Entwicklungs­zentren sowie studentisches Woh­nen geplant. Hiervon wurde bisher nur ein Studentenwohnheim reali­siert. Im Jahr 2009 hatte die Stif­tung Hochschule Pforzheim 26.000 Quadratmeter Fläche für eine nachuniversitäre Nutzung zur Ver­fügung gestellt. Die HSP gGmbH, an der die Stiftung Hochschule Pforzheim 100 Prozent hält, hat der Konversionsgesellschaft Bucken­berg nun am 29. September knapp 17.000 Quadratmeter im westlichen Teil des Neubaugebiets Tiergarten zwischen der Straße des 3. Husa­renregiments und der Tiergarten­straße verkauft.  Dadurch  kann das Wohngebiet Tiergarten jetzt erwei­tert werden.


(pm) Berufsorientierung ist ein zentrales Thema für die Jugendli­chen der neunten und zehnten Klassen der Haidachschule. Nun war das „Frischemobil“ von EDEKA auf dem Schulhof der Werkreal­schule zu Gast. Ein Filialleiter stellte die Berufe vor, für die man sich in einem Supermarkt ausbilden lassen kann. Die Schüler durften an verschiedenen Stationen Waren scannen, Kunden bedienen, das Gewicht von Lebensmitteln schät­zen und Quizfragen beantworten. Es war eine Veranstaltung, die informativ war und viel Spaß ge­macht hat.

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