Home
Aktuell
Tipps
Vereinsnachrichten
Nachrichten
Impressum / Datenschutzerklärung





Die aus Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler, Vertretern der Konver­sionsgesellschaft und des Gestal­tungsbeirates der Stadt bestehende Jury hat das Architektenbüro „drei­gegeneinen“ mit Sitz in München und Berlin zum Sieger einer Mehr­fachbeauftragung für die Erweite­rung im westlichen Bereiches des Wohngebietes Tiergarten gekürt. Dieser Teil des ehemaligen Kaser­nengeländes war ursprünglich für eine Nutzung der Hochschule vorgesehen.
In dem Wettbewerb ging es darum, die Bebauung des rund 17.000 Quadratmeter großen Geländes unterhalb der ehemaligen Pferde­klinik, das die Konversionsgesell­schaft von der Stiftung Hochschule abgekauft hat, zu planen.
Nachdem im März das letzte der 171 Grundstücke im Tiergarten verkauft wurde, liegen der Stadtbau eine Warteliste mit 50 Interessen­ten vor. Aufgrund der Wohnungsnot sei man von der ursprünglichen reinen Einfamilienhaus-Bebauung abgekommen und möchte zusätz­lich zu 22 Einfamilienhäusern am nördlichen Rand des Geländes sechs Mehrgeschossbauten mit 144 Wohnungen errichten.
Das Siegerbüro habe es verstan­den, ein kompaktes Gebiet entste­hen zu lassen, das über einen natürlichen Grünzug das bepflanzte Dach des Einkaufszentrums mit dem Wald an der anderen Ecke zu verbinden, erklärte Stadtbau-Chef Oliver Lamprecht.
Das erste der sechs Geschoss­bauten steht gegenüber dem Spar­kassenturm am Eingang zum Wohngebiet und soll 14 Geschosse mit bis zu 78 Wohnungen haben. Die folgenden Bauten sollen deut­lich niedriger sein.
Am südlichen Ende des geplanten Neubaugebietes stehen die ehe­malige Pferdeklinik und das Stu­dentenwohnheim. Die Pferdeklinik erhielt in den letzten Wochen ein neues Dach. Hier plane ein Inves­tor eine Studenten-Gastronomie. Auch sind hier weitere Wohnheime geplant.
Die Planung der Erweiterung stößt jedoch nicht bei allen auf Begeiste­rung. Verärgerte Bürger sammeln Unterschriften gegen das Gebäude mit geplanten 14 Stockwerken. Auch der Bürgerverein Bucken­berg-Haidach sieht die Pläne kri­tisch und hat sich mit einem Brief an Baubürgermeisterin Sybille Schüssler gewandt.
Der Bürgerverein wünscht ein Mitspracherecht beim Verfahren einer vorgesehenen Bebauungs­planänderung. Man möchte bei der Planung mit einbezogen werden, und das, „bevor Tatsachen in Form von Beschlüssen geschaffen wer­den.“ Für den Verein ist es vorran­gig, „den Charakter des Neubauge­bietes zu erhalten und die soziale Infrastruktur zu priorisieren“, so der Vorsitzende Jörg Augenstein in dem Brief. Erstaunt sei man dar­über, dass man mit einem 14-geschossigen Wohngebäude die Fehler der 1960er und 1970er Jahre erneut aufgreife.
Bereits beim Bau der vier mehrge­schossigen Häuser oberhalb des Einkaufszentrums sei die im Be­bauungsplan vorgesehene Ge­schosshöhe überschritten worden. „Die Qualität und Attraktivität des Wohngebietes ist jedoch letztend­lich ein Verdienst des Gestaltungs­handbuches, dem sich jeder Bau­herr der Einfamilienhäuser zu unterwerfen hatte. Unterschiedliche Maßstäbe, wie sie die Baugesell­schaften für sich in Anspruch neh­men, führt jedoch unweigerlich zu massiver Verärgerung und schwin­dendem Vertrauen in städtisches Handeln. Schließlich war für die privaten Bauherren der Tiergarten-Siedlung der bisherige Bebauungs­plan Motivation und ausschlagge­bend für ihre Investition“, schreibt Augenstein.



(co) In Zusammenarbeit mit der Elterninitative Buckenberg–Haidach–Hagenschieß sowie der Forstverwaltung und dem Ortsver­band der CDU Buckenberg-Haidach entstand an einer belieb­ten Fußwegstrecke vom Schützen­haus zur Füllenstallswiese eine gefällige Sitzecke zum Rasten und Natur genießen. Spaziergänger, Jogger und Radfahrer nutzen diese Strecke. Mit einem größeren Ar­beitsaufwand war die Aufstellung verbunden, da das Ganze einzu­betonieren war, da sonst solche Bänke, wie wiederholt passiert, abgebaut und abtransportiert wer­den. Die Sitzecke ist aus einer Douglasie aus der Umgebung gefertigt und entsprechend lackiert. Nachlackierungen hat auch die Elterninitiative übernommen, die den Platz und die Sitzecke auch pflegen will. Im Gespräch mit dem Revierleiter Philip Hasler sind solche Sitzecken mitten in der Natur zu begrüßen. Allerdings sollten dabei keine Reste und Verpackungen die Natur verschan­deln.  Auf dem Schauinsland hinter dem Schützenhaus war über Jahre immer wieder der Versuch gestar­tet, das Blockhaus als Aussichts­punkt zu retten. Doch immer wieder kam es zum Abfackeln wie auf der Füllenstallwiese, bis dann der Vor­gänger von Philip Hasler, Franz Bulander, die beiden Blockhäuser nicht mehr aufbauen ließ. Dagegen konnten über die Initiative des CDU Ortsverbandes Sitzbänke entlang der Wurmberger Straße und in Richtung Schützenhaus aufgestellt werden, die besonders auf dem Fußweg hinter dem Schuttberg intensiv von der Bevölkerung das ganze Jahr als Ausflugsziel oder bei einem Kurzspaziergang genutzt werden.
Leider sind die Parkplätze im Waldgebiet immer wieder Ver­schmutzungsgebiete und auch sperriges Gut findet sich oftmals im Wald. Dies kann Philip Hasler nicht verstehen, da der Wald als Erho­lungsgebiet dienen soll. Überhaupt ist interessant, dass ein Walliser aus England die Nachfolge von Franz Bulander angetreten hat.
Er befürchtet bei einem Gespräch ein Überangebot an Wildschweinen im kommenden Jahr, da die Bäume mit Eicheln und Bucheckern rand­voll hängen, was diesen Tieren besonders nützt, um die Nach­kommenschaft zu ernähren, für diese somit der Tisch reichlich gedeckt ist. Ansonsten zeichnete er ein naturverträgliches Bild von Rehwild und Füchsen. Dachse sind in seinem 1400 Hektar großen Betreuungsgebiet eine Seltenheit. Er liebt sein Revier, das vom Och­senwäldle bis hin zur Käfersteige nach Niefern und zur Autobahn reicht.
Menschen  die Natur nahe bringen, ist ihm ein Anliegen. Dazu gehört neben den Tieren auch ein gesun­der Mischwald, der gerade an den heißen Tagen für Frischluft sorgt.
Die Mitglieder der Elterninitiative haben ihre Verbundenheit mit dem Wald durch die Pflege der neuen Sitzecke unter dem Vorsitzenden Waldemar Meser, Philip Hasler zugesagt. Auch der Vorsitzende des Ortsverbandes der CDU Bu­ckenberg–Haidach Rolf Constan­tin freut sich über diese Anlaufstelle in freier Natur, die sich gerade für den Stadtteil Haidach sicher zu einem  beliebten Anziehungspunkt  entwi­ckelt.


(pm) Besonders viel Spaß hatten während der Ferienzeit die Kinder, die das Goldader Sommercamp auf dem Gelände der Buckenberg­schule besuchten. Dort wurde den rund 50 Teilnehmern zwischen acht und elf Jahren ein buntes Pro­gramm zu den Themen spielend Deutsch lernen, Theater und Musik, Freizeit und Teambildung geboten. Ermöglicht wurde das Goldader Sommercamp durch Spenden und ehrenamtliche Tätigkeit. Die Sponsoren nutzten am 8. August den Eltern-Nachmittag, um sich selbst ein Bild von dem Bildungs­angebot zu machen. Das Goldader Sommercamp ging am Samstag, 18. August mit einer öffentlichen Theateraufführung zu Ende.


(pm) zum 50. Geburtstag des Wildparks ist ein „Wildpark-Mal­buch“ erschienen. Ehrenamtlich illustriert hat es die Leiterin des Theater-Malersaals Melanie Kalk­ofen. Das 24-seitige Malbuch ent­hält eine Vielzahl hübscher Zeich­nungen der Tiere und lädt zum Ausmalen ein. Es wurde herausge­geben vom Wildpark-Förderverein und ist für 4,50 Euro zu erwerben bei: Wildpark-Lädle, Stadtinfo, Buchhandlung Uwe Mumm, Nord­stadt Buchhandlung, Osiander und Thalia.

Top